Geschichtliches zum Kloster Zinna

1170

Gründung des Klosters Zinna (Männerkloster der Zisterzienser) als Tochterkloster des rheinischen Altenberg durch Erzbischof Wichmann von Magdeburg.

1179

Verwüstung der Klosterbaustelle durch aufständische Pommern und Wenden.

1221

Der Papst bestätigt dem Kloster seinen Besitz und seine Rechte. Neuausstattung des Klosters unter Erzbischof Albrecht II. von Magdeburg.

1226

Weihe der Klosterkirche.

1307

Größte Ausdehnung des Klosterbesitzes mit ca. 300 km².

1350

Bau der 'Alten Abtei' (Gästehaus und Hospital).

1420

Bau der 'Neuen Abtei'.

1437

Errichtung einer Wallfahrtskapelle auf dem Hohen Golm (Altarretabel und Glocke heute in der Dorfkirche von Stülpe).

1493

Erster nachweislicher Buchdruck (Wiegendruck) in der Mark Brandenburg - 'Zinnaer Marienpsalter' des Hermann Nitzschewitz.

1535

Erzbischof Albrecht von Brandenburg läßt die Klosterschätze nach Magdeburg bringen.

1553

Abt Valerian (vorher im aufgelösten Kloster Lehnin) verläßt mit den letzten Mönchen das Kloster - Kloster Zinna wird aufgelöst. Die Abteigebäude werden Sommerresidenz des magdeburgischen Fürstadministrators.

1648

Markgraf von Brandenburg, Chrisitan Wilhelm   (7. Sohn von Kurfürst Joachim Friedrich) erhält Zinna und Loburg als Abfindung im Westfälischen Frieden. Kloster Zinna wird bis zu seinem Tod 1665 als Schloß genutzt.

1680

Die Abteigebäude von Kloster Zinna dienen als Jagdschloß der Hohenzollern.

1764

Gründung der Stadt Zinna durch Friedrich den Großen an der Klosterstelle. Nutzung der Klostergebäude als Steinbruch.

1851

Schaffung der Orgel durch Gottfried Wilhelm Baer (18 Register, 952 Pfeifen)

1897

Restaurierung und Neuausmalung der Klosterkirche

1995/96

Restaurierung der Baer Orgel

1996

Start der Kloster-Zinna-Sommermusiken

2001

Beginn der Restaurierung der Klosterkirche

2003

Wiederherstellung des Kloster-Kreuzganges als Bodendenkmal

2004

Restaurierung der Abtskapelle

Quelle: sommermusiken.de